Wer kann bei Depressionen helfen?

Der Verdacht auf eine depressive Störung ist oftmals für viele Betroffene zugleich auch der Anstoß für viele Fragen und Unsicherheiten. Denn nur selten wissen Betroffene direkt, wie sie der Krankheit begegnen können.

Oftmals ist die Frage „Wer kann bei Depressionen helfen?“ eine Frage, die viele Unsicherheiten entstehen lässt. Die Angst vor dem Gang zum Arzt ist zunächst sehr groß und so suchen viele Betroffene nach Informationen und Hilfestellungen, die den Ausweg aus der Depression erleichtern könnten.

Wer kann wann bei Depressionen helfen?

So ist die Frage, wer wann bei Depressionen helfen kann, eine zentrale Frage für viele Betroffenen. Grundsätzlich gibt es viele Möglichkeiten Hilfe in Anspruch zu nehmen. Neben der klassischen Betreuung durch einen Arzt kann zum Beispiel eine Selbsthilfegruppe oder Gesprächsgruppe, die Familie, Freunde und gute Bekannte oder aber Institutionen wie Vereine, Sorgentelefone und sogar Priester Hilfestellungen bieten, um so dem Betroffenen einen Ausweg aus der Verzweiflung zu bieten.

    Mögliche Hilfesteller sind:

  • Fachärzte und Ärzte im Allgemeinen
  • Familie, Freunde und gute Bekannte
  • Selbsthilfegruppen und Gesprächsgruppen
  • Vereine und soziale Einrichtungen
  • Seelsorger und Priester

Doch neben diesen Personen als Ansprechpartner und Hilfesteller gibt es auch die unpersönliche Hilfe und diese Stelle sich in Form von Fachliteratur, Informationsangeboten und diversen Möglichkeiten des World Wide Web dar. So zum Beispiel kann ein Chatroom zum Thema Depressionen oftmals den Kontakt zu anderen betroffenen ermöglichen. Doch auch Foren, Communitys, soziale Netzwerke und informative Webseiten wie unser Projekt ermöglichen oftmals die erste wichtige Information zum Thema Depression und dem richtigen Umgang mit der Depression.

Wann kann nur ein Arzt helfen?

Doch so vielseitig die Möglichkeiten für Betroffene auch sein mögen, sich Hilfe und Beistand zu suchen, letztlich ist eine Depression immer eine ernst zu nehmende Erkrankung und somit braucht es in jedem Fall ärztliche Behandlung und Betreuung, wenn eine depressive Störung diagnostiziert wird.

Selbst an sich „herumzudoktern“ ist bei einer Depression das Schlimmste, was ein Betroffener machen könnte und so gilt immer dann, wenn die Depression gewisse Grenzen erreicht und womöglich sogar Suizidgedanken den Betroffenen quälen, dass der Weg hin zur Behandlung beim Facharzt oder Therapeuten unausweichlich ist. Denn bei starken Depressionen und Suizidgedanken können weder Freunde, Familie noch eine Selbsthilfegruppe die Hilfe bieten, die nötig ist, um die Erkrankung erfolgreich und nachhaltig behandeln zu können.

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